Was 2013 alles so geschah

Was wird uns das neue Jahr so bringen? Wie man sieht zumindest im Anfang nicht Gutes.

Uns erreichte am 01. Januar die Mitteilung, dass Erika Schneider, früher Mühlenhofsweg 19 (Zollgrenzbezirk) im Alter von 87 Jahren gestorben ist. Mit Ihr verloren die Pingsjunge eine langjährige Förderin.

Da Freud und Leid sehr nah beieinander liegen, war die pünktlich zum Karneval folgende Einladung unseres Freundes und Gönners Klaus Völkel eine willkommene Abwechslung: 

„Leev Kölschfründe,

et geiht loss, der Fastelovend kütt op uns aan. Secher hat ehr die jecke Dag ald geplant un ehr wesst genau wann wo wat för ene Zog geiht un wann et wo loss geiht.

Villeich es et Üch am Fastelovendssonndag jo ens rääch, dat et ens jet höösch – ävver doch kölsch – zogeiht.

Doröm laden ich Üch hätzlich zom Goddesdeens op Kölsch en de Pauluskirch zo Dellbröck en för

Sonndag, 10. Februar 2013, morgens halver elf (10.30 Uhr), Thurner Str. 105

Däm Herrgodd zor Ihr uns uns zor Freud krige mer dismol esugar e paar nette Dänz zo sin. Un Fastelovendskostüme maachen et Levve bunt – och en de Kirch. Noh däm Goddesdeens gitt es em Gemeindesaal och e lecker, frisch gezapp Kölsch.

Sid hätzlich gegröß un engelade“

Und dann war plötzlich schon Pfingsten – wie immer sehr überraschend. Manche meldeten sich ab, andere waren erst gar nicht da.

Dies hielt uns aber nicht davon ab, dem alten Brauch folgend unsere Sangestour zu starten.

Als Lohn für unsere Mühe sammelten wir auf unserem Weg ca. 321 Eier, 2 Hühner ( Kuchen – keine echten ), 5 Bücher, 1 Stein, 13 Flaschen Schnaps, 2 CDS, 1 Käse, 1 Fleischwurst und diverse sonstige Rühreizutaten ein.

Da die Frequenz der Gäste in der Stammkneipe doch sehr zu wünschen übrig ließ, und sich das Publikum nur noch auf die Pingsjunge beschränkte, wurde beschlossen die Versteigerung in diesem Jahr ausfallen zu lassen.

Dies hatte jedoch auch etwas Gutes. Mit den Lebensmitteln, welche nicht in Form von liebevoll kreierten Rühreiern unseren Frauen zum Pfannenopfer fielen, konnten wir der Tafel in Köln Dellbrück mittels Spende eine Freude machen.

Im Laufe des weiteren Jahres wurde dann viel überlegt und diskutiert, in welcher Form wir unsere Veranstaltungen in Zukunft abhalten werden.

Es wurde beschlossen, es doch einmal mit einen Wechsel der Lokalität zu versuchen.

Die Generalprobe hierfür starteten wir am Totensonntag. Nach der traditionellen Kranzniederlegung auf unserem Gedenkplatz, welche durch Klaus Völkel und Rudi Meier mit stilvollen, passenden Worten unterstützt wurde, zogen wir erstmalig zum Aufwärmen ins „Höttche“. Überrascht von der plötzlich doppelten Anzahl der ursprünglich angekündigten Gäste fühlten sich nach anfänglichen Holpereien hinterher alle wohl. Das Bier war kalt, die Suppe warm und beides sehr lecker.

Aber so ist das nun mal mit Generalproben – die dürfen einfach nicht reibungslos laufen.

Die später folgende Altenfeier, welche wie immer am Samstag vor dem ersten Advent stattfand, lief reibungslos und war ein schönes Fest. Die veröffentlichten Bilder sagen hier mehr als 1000 Worte.

Ich möchte es nicht versäumen mich auch in diesem Jahr bei allen Freunden, Helfern und Gönnern für ihre Unterstützung zu bedanken. Da es hier jedoch immer sehr schwierig ist eine geeignete Reihenfolge zu finden und auch niemanden zu vergessen mache ich es einfach im Kollektiv.

Danke an alle die uns unterstützt haben und sich mit diesen Worten angesprochen fühlen.

So – dat muss aber jetzt reichen…….

Nun warten wir auf 2014 und hoffen es mit allen gesund zu gestalten.