Und das Jahr 2011.Was brachte es uns?

Dat fäng jo alt jood an. Do sin für fas 2 Mond Kochetellere liggegebleve. De Weet well se weg han, ävver se gehöre widder keinem. Et es wie et es Schlevhöhner. Denne mööt mer de A…. noch nodrage.

Schock im Januar; Eine unserer treuesten und ältesten Förderer ist von uns gegangen.

Frau Werheit verstirbt im Alter von 96 Jahren. Immer am Ende der Altenfeier stand sie als Alterspräsidentin auf, bedankte sich im Namen aller Anwesenden, verwies auf die hohen Kosten und legte allen den Spendensack zum reichlichen Gebrauch nahe.

Karneval, Ostern, 1. Mai, Muttertag und Vatertag fliegen an uns vorbei. Halt; nicht ganz richtig. Einige Pingsjungen treffen sich wie jedes Jahr zur traditionellen Fahrt mit Traktor und Planwagen. Nach der Beulenpest der Reifen im Vorjahr hat Hermann für dieses Jahr neue Reifen gespendet. Der Dank des Volkes…………..

Vatertag 10 Uhr (Sollzeit) Abfahrt an der Bürgerstube. Nach einigen Bierchen zum Anwärmen solls losgehen. Im Vorjahr waren zwei zur Tourplanung auserwählt worden. Klappt wie immer vorzüglich. Der Eine ist nicht da und der Andere weiß nix. Also ins Blaue wie die letzten Jahre. Nach einigen Zwischenstopps landen wir auf dem Hander Schützenfest.

Klar wir wollen auch einen Schützenkönig. Leichte Koordinationsprobleme. Da hatte doch einer die Scheibe seines Nachbarn mit beharkt. Der Siegertrunk war dann Erdbeerbowle.

Au – Au das Zeug haut durch. Die Rückfahrt verläuft dann ruhig.

Pfingsten naht und damit ein Hauptaktionstag. Jedes Jahr das gleiche Problem „Wann jeit et loss“. Durch die Zunahme an Stationen gehen wir nun schon um 15.00 Uhr los. In der Bürgerstube eine kleine Probe“ He kumme de Pingsjunge- han dis Johr noch nit gesunge und ab geht’s. 12 Sänger zogen los um 24 Stationen anzulaufen und dabei ca. 5 km zu wandern. Bei Edgar nehmen wir noch 2 Nachzügler auf, die aber natürlich pünktlich zum Zitronenkuchen. eintrudelten. Die arme Uhr hatte eine andere Normalzeit. Andere Besungene hatten reichlich Schnittchen vorbereitet. Da lässt sich ein Regenschauer leicht überbrücken.

Jede Station ein anderes Bier oder ein anderer Schnaps aber immer wieder hört man nach der Frage „Noch eine – aber gerne „. Ja man muß sich auch quälen können. Wir habens schon nicht leicht. Langsam füllt sich der Bagagewagen und nicht nur der. Es wir 20.45 Uhr bis zur Rückkehr

Traditionell durften nach l0 Uhr unsere Frauen in die Küche und es gab Rührei mit Speck und Grüneinlage. Gastronom Ralph hatte sichtlich Spaß mit sex Frauen in der Küche und lernte außerdem noch, dass Grün ins Rührei gehört. Es sollen nach unbestätigten Gerüchten sogar einige Runden Beschleuniger in der Küche gelaufen sein. Alle Kneipenbesucher wurden kostenlos mit Rührei (ca 200 Eier) und Stangenbrot bewirtet. Anschließend die Versteigerung der sonstigen Sachspenden, Wir hatten schon ernste Sorge, dass die Versteigerung ein Flopp werden könnte aber das Ergebnis war sensationell. Was wurde überhaupt alles gespendet. 314 Eier, 14 mal gewürfelten Speck, 9 mal normalen Speck, 1 evangelische Kerze, 10 Flaschen Hochprozentiges, 2 Flaschen Wein, 1 Hartwurst, 1 mal Käse, 2 Baguette, 4 mal Frühlingszwiebel, diverse CDs mit Opernarien, je 1 mal Schnittlauch und Petersilie und ein Backgammonspiel. Nicht zu vergessen, sicher sehr zum Leidwesen der Geldbörsen der Familien Menrath und Werner: Ein schwarzes und ein weißes Huhn.

Ein herrlicher, aber auch anstrengender Abend oder früher Morgen.

Fast hätte ich es vergessen. Während der amerikanischen Versteigerung gab es immer wieder Unterbrechungen wegen anhaltender Lachsalven. Was war passiert. Ein Ehepaar hatte sich im Eifer des Gefechts gegenseitig überboten, was die Ehefrau mit einem Fingerzeig in Richtung Stirn und bösen Blicken quittierte. Einer hatte es sogar geschafft sich selbst zu überbieten. Gegen 24.00 Uhr war es dann doch vorbei. Die Kasse dankt es Allen, die nächste Altenfeier ist fast gesichert. Einige Tage danach der obligatorische Blumenstrauß für die Wirtin, als Dank für die zurückgelassene Unordnung in der Küche.  

Pünktlich 0.01Alles goode zom Geboodsdag. Thomas hatte Geburtstag. Gleichzeitig gab er seinen Abschied bekannt. 2 Fliegen mit einer Runde aber immer noch gerne.

So gegen Ende September dann die ersten zarten Versuche mal die kommenden Dinge auf die Reihe zu bringen.

Was steht denn in der nächsten Zeit so an. Tour mit Damen organisiert von Stephan unter dem Motto „Loße mer ens no Neppes jon en Neppes es jet loß“

Jahreshauptversammlung am 20.10.11 Folgende Themen werden besprochen: Plätzchensäuberung, Totenehrung 20,11,11, Gesangsproben für die Adventfeier und Geschenk für die Gäste evtl. ein neuer Kalender. Wir müssen mit Stephan die Druckmöglichkeiten ausloten.

Am 9.10.11 dann die Schreckensmeldung „ Ehrenmal und Plätzchen sind in einem erbarmungswürdigen Zustand“. Umgefahrene Poller, eine von idiotischen Sprayern total versaute Bank, der Papierkorb wird als Müllabladestelle missbraucht usw.

Eine Woche später wird mit unseren Freunden von der Feuerwehr alles restauriert. Beton und 15 Poller werden gespendet, die Bank zerlegt, im Betrieb abgeschliffen, gestrichen und wieder montiert.

Wir beschließen die bisher seitlich angebrachte Namenstafel auf eine Kupfertafel zu übertragen. Kostenpunkt 400.00 € da stöhnt die Kasse

Alles nur möglich, wenn viele helfende Hände da sind. Ein gespendetes Bierfässchen musste auch geleert werden.

20.10 die Nippestour nicht aufgehoben sondern auf 2012 verschoben. Der genaue Termin wird von Stephan noch bestimmt.  

20.11. Totenehrung am Ehrenmal mit Kranzniederlegung. 62,50 € Anschließend in der Bürgerstube, für Alle die teilgenommen haben, Suppe und Brötchen. 120.00 €

25.10 + 8.11 + 15.11 + 22.11 sind jeweils Probetage für die Adventfeier.

26.11 Adventfeier mit ca 60 Personen, himmlischen Putzfrauen, den Bläsern unter der Leitung von Josef Wittighofer, Rudi Meier und Uschi mit einigen Kölschen – Stückchen, den Pingsjungen und den fleißigen Damen die mit der Kuchenbäckerei für die Kaffeetafel sorgen

Die Gastronomie spendet den Kaffee. Gegen 16.30 ist Abendessen mit Kartoffelsalat und Schnittchen. Alle Getränke für die Gäste werden aus der Kasse bezahlt. Gegen 18.00 Uhr dann der Wunsch „Kutt joot Heim“.

So langsam endet der offizielle Teil, wir ziehen ein erstes Fazit und kommen für die Hinterbliebenen zum gemütlichen Teil.

Der Schreiber wünscht allen ein schönes, gesundes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues 2012