Was war 2010

Neues Jahr, neue Hoffnung, neue Wünsche oder doch wieder das Alte?

Die stillen erholsamen Tage sind vorbei. Karneval naht, in dem Jahr spät.

Die Pflicht ruft zur Tour mit Damen! Wie im letzten Jahr beschlossen; auf zur Tour mit Hormann durch Kölns Kneipen. Eine herrlich, runde Sache. Dieses Kölsche Original Hormann kann so fesselnd erzählen, dass es eine Freude macht. Beginn beim Sion, Ende Päffgen Friesenstr. Ich weiß nicht wie viele Kneipen mit Anekdoten es dazwischen war. Auf jeden Fall für mich ein schöner Abend. Dank einiger Spendenrunden wurde die Kasse auch nicht zu stark strapaziert. Essen bezahlte sowieso jeder us dem eigene Büggel! Randbemerkung; Päffgen in der Salzgasse wollte als Vorauszahlung mal pro freigehaltenem Platz als Vorkasse mal eben 10.00 € haben. Nein danke. Andere Mütter haben auch schöne Töchter!

Einige treffen sich zur Vatertagstour am 13.05.mit dem Traktor. Der Deutzer, noch einige Jährchen älter als die Pingsjunge hält trotz einiger Radprobleme durch. In Schildgen de „Ful Bach“ mit dem all bekannten „Schluchtenscheißer Willi“ als Wirt hält uns lange auf. Viele Erinnerungen werden durchgekaut vielleicht auch ein wenig glorifiziert? Nach genügend Zielwasser geht’s dann zum sportlichen Teil. Die Schützenbrüder Hand locken. Da müssen wir hin. Klar; auf zum Preisschießen was dank der Einweiser erstaunlich unfallfrei verläuft. Da kann man wieder mal sehen, was so eine richtige Kameradschaft doch bewirkt. Einer verhilft seinem Nachbarn, durch Diagonalfeuer zu einem Treffer mehr, als dieser Patronen hatte. „Ganz klar der neue Schützenkönig“ Diese Ehre muss mit einer Runde gedankt werden. Wie das Schicksal so spielt! Außer einigen Problemen bei der Kucheneinnahme, keine besonderen Vorkommnisse! Buttercreme und Kölsch eine nicht zu überbietende Delikatesse.

Weiter fliegt das Jahr an uns vorbei. Der 22.05 Pfingstsamstag. So ganz ohne Probe wagen wir uns an die Rosen und drei Blümelein mit diesem ach so schwierigen Refrain. Wer singt schon 3 b vom Blatt. Aber es geht ohne besondere Hindernisse. Abmarsch zur Tour durch den Sprengel. Dieses Jahr haben wir Verstärkung durch ein Transportfahrzeug mit Fahrer. Das sieht nach ach so seltenem Nachwuchs aus. Die Wagen füllen sich und nach ca. 22 Stationen ist die Ausbeute beachtlich. Also, was so alles zusammenkommt. Außer den normalen Spenden wie Eier, Speck gibt’s in den Transportern Flaschen mit Schnaps, Geld, Weine der diversen Sorten, Gemüse, Brot, schwarze und weiße Hühnchen, Bücher, Häcksler ich weiß nicht was sonst noch alles. Nach einem kurzen Abgesang an der Theke, begeben sich unsere Frauen mit der obligatorischen Schnapsrunde in Küche. Rührei mit Speck; an diesem Tage das Nationalgericht. Alle satt? Na, dann auf zur letzten Runde. Versteigerung der nicht verarbeiteten Sammlung“. Ich meine, so gegen 12.00 dann endlich endet der offizielle Teil. Aber Ende, wer denkt dann an so was?

Ja da wäre dann noch die Tour mit den Frauen. Alle sind dafür aber—–wer organisiert. Wenn es heißt Freiwillige vor; treten alle bescheiden einen Schritt zurück. Ein Sonderfall tritt ein. Am 31.8 meldet sich einer aus dem Bergischen mit der zündenden Idee „ Loße me ens noh Nippes jon, en Nippes es jet loß“. Angedacht der 2.10. Sch…….e an dem Tag hat ein großer Teil schon eine Einladung bei einem alten Ehepaar. Kaum war die Einladung bekannt, kamen schon die Absagen. Selbst aus Abu Dhabi und Indien kommen die Absagen. Schade, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Termin auf das Frühjahr 2011 verschoben.

Also nächster Treff 14.10 wieder Planung wie im Vorjahr.

Totengedenken am 11. November. Grundsäuberung Samstag vorher zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Strunden. Alle angepackt, schnell erledigt. Treffen am Sonntag wie gehabt und diesmal anschließend auch für die anwesenden Gäste etwas Suppe und belegte Brötchen. Verflixt teuer geworden. Da müssen wir was ändern.

Weitere Kosten stehen an. Die Internetplattform wird teurer. Der bisherige Spender will nicht mehr alleine. Soll dann umgelegt werden.

Die mit der Freiwilligen besprochenen Schilder auf die Ruhebänke am Plätzchen werden tatsächlich wahr. Kleine Änderung; die Freiwillige will plötzlich keine Schilder mehr. So spielt das Leben. Die Schilder sind aber schon bestellt; also bezahlt Heinz aus seiner Tasche die Hälfte.

Sondermeldung!! Erstmalig hat einer aus der Feuerwehr einen Herbststrauß in den Kübel an der Eiche gepflanzt. Kostenlos!! Ich bekomme einen Mitstreiter für ein würdiges Ehrenmal der aus seiner Tasche ein paar € investiert.

Weihnachtsfeier wie gehabt? Nicht ganz, Toni Jaegers ist nicht abkömmlich, aber wir finden einen tollen Vertreter. Dieter Jakobs bekannt aus Funk und Fernsehen. Heute seine Bekanteste Parodie unter Einbeziehung der Pingsjungen „De Omma“ So ein Stück im Tonfall eines von von Manger. Er macht uns einen Sopzialpreis und ein herzliches Dankeschön. Das Tollste, es hat ihm auch viel Freude gemacht. Auch unsere restlichen Freunde vom Vorjahr haben wieder mitgeholfen einen schönen Adventsbeginn auf die Beine zu stellen. Herzlichen Dank allen Beteiligten. Geschenke gab`s auch wieder. Eine Weihnachtsbaumkugel mit der Aufschrift „Dellbrück“ und den Gruß vom Kalenderteam, das nach einer Papier- und Druckspende wieder hervorragend zusammenarbeitete.

Ohne all diese Idealisten wäre so was einfach nicht möglich.

Wir blicken zurück auf ein Jahr und sagen im Stillen „ Schön war´s doch“